vb [LD/AKE] Prelog: Ich lag in in einem Krankenhausbett, eine Schwester kam herein, sie kannte mich, ich war wohl schon öfters hier gewesen, und sie reichte mir einen Fieberthermometer. Ich fragte, wie ich die Temperatur messen solle, dachte im Mund, aber sie sagte, ich solle unter der Achsel messen.

Autofahrt

Ich saß in einem Auto, einem Mercedes, auf einem Parkplatz irgendwo in einer Stadt. Rechts neben mir parkte ein Auto mit zwei Frauen. Ich dachte noch an das Fiebertermometer, das ich vergessen hatte im Krankenhaus zu lassen. Plötzlich rollte der Mercedes einfach los, direkt auf die Parkplatzschranke zu. Ich hatte aber, wie mir einfiel, das Parkticket noch gar nicht bezahlt. Also wollte ich das Auto irgendwie zum Stoppen bringen, aber es ging nicht. Ich erinnerte mich, dass ich im Traum zumindest die Schranken ja wegzaubern könnte. Das klappte gerade noch rechtzeitig und das Auto fuhr vom Parkplatz.

Anschließend fuhr ich eine endlos lange und mit Schnee überfüllte Straße hindurch. Wie eine Endlosschleife. Irgendwann wurde mir das zu bunt und ich dachte mir eine Querstraße aus, auf die ich abbiegen könnte. Sie erschien sofort und ich bog ab. Genau ab dem Moment war ich ohne Auto unterwegs. Ich flog mehr als dass ich ging. Es war jetzt warm, vielleicht Sommer, es war schon Nacht, aber es waren viele, hauptsächlich junge Menschen unterwegs. Ich fand das toll und begrüßte sie freudig, mit manchen klatschte ich die Hände ab ala “Give me Five”.

Glasfensterexperiment

Irgendwas zog mich weiter und ich war plötzlich in einer mir unbekannten Wohnung/Gang. Ich stand vor einem Glasfenster. Ich wusste, ich kann ohne es zu öffnen hindurch und beschloß ein wenig zu experimentieren: Langsam schob ich zunächst meine rechte Hand durch das Glas. Es fühlte sich total merkwürdig an, es war auf eigenartige Weise dehnbar. Kein Gefühl, das ich auch nur annähernd aus dem Wachbewusstsein kannte. Dann schlüpfte ich mit meinem ganzen Körper hinterher. Ein irres Gefühl, es war als würde ich mich durch eine Art von “Glasplastik” bewegen. Auf der anderen Seite stellte ich fest, dass die Umgebung teilweise ganz dünn mit diesem Glasplastik bedeckt war, so, als hätte ich dadurch, dass ich durch das Glas bin, dieses über die Landschaft gestülpt.

Silberschnur und Immobilienbüro

Ich flog weiter, kurz fiel mir ein, dass ich nochmals prüfen könnte, wie sich das mit der Silberschur verhält. Ich griff nach hinten, um meine Hand sofort wieder zurückzuziehen: Es war glühend heiß dort!

Anschließend zog mich etwas oder geleitete mich etwas zu einem Raum. Es war ein Büro. Hinter einem Schreibtisch saß ein Mand und hinter ihm, an der Wand, hing ein sehr großes Foto eines Hauses oder Neubaus. Ich dachte, dass es sich um eine Art von Immobilienbüro handeln würde. Ich setzte mich in den Stuhl vor dem Schreibtisch und sofort ging es abwärts, wie in einem schnellen Fahrstuhl, immer tiefer. Während ich nach unten fiel, hörte ich eine tiefe männliche Stimme, die mir in Versform Dinge erzählte. Leider kann ich mich an keine Inhalte mehr erinnern. Der Fall schien sehr lange zu dauern, denn es war Zeit mir mehrere Verse zu übermitteln.

Univeritätsplatz und Schild

Plötzlich stand ich auf einem großen Platz mit Platanenbäumen vor einer Art von Universität. Es könnte Herbst gewesen sein, denn die Platanenblätter waren dabei sich bunt zu verfärben. Neben mir waren zwei Mädchen, die mich anlachten. Ich verspürte den Impuls schnell loszurennen, in Richtung der Uni (oder Schule). Ich legte voll los. Die Mächen rannten locker links an meiner Seite neben mir her, mit einem schelmischen Lächeln auf den Lippen. Ich grinste, denn sie wollten mir damit sagen, dass in dieser Dimension Geschwindkeit mehr von der geistigen Einstellung abhängt, als vom Willen oder Körpereinsatz.

Vor dem alten Schulgebäude aus Sandstein blickte ich nach oben. Über dem Eingang war ein Schild angebracht, in knapp drei Metern Höhe. Aus irgendeinem Grund wollte ich es mir genauer ansehen und hüpfte hinauf. Es war ein wunderschönes Schild mit Goldplatten belegt und mit vielen Inschriften. Ich starrte es an und wollte es genau lesen, um mich später im Wachsein auch daran zu erinnern, denn ich wusste aus Erfahrung, dass ich solche Sachen leicht wieder vergesse. Ich las oben quer zu meiner Überraschung: “Es liegt ein Mond” oder “Es steht ein Mond”. Das Problem: Trotzdem ich das Bild richtig anstarrte, um mir alles einzuprägen, bin ich mir nicht mehr ganz sicher (ob “steht” oder “liegt”) was da stand. Ich fand es jedenfalls wunderschön und war ganz ergriffen. Es sprach mich auf merkwürdige Weise direkt an.

Kurz darauf fand ich mich in meinem Bett wieder.

Anmerkung: Die einzige Jahreszeit, die ich ausgelassen habe, wie mir im Nachhinein auffiel, war der Frühling.


Zwischenbereiche sind Erfahrungen aus “anderen Bereichen”, wie Träume, AKE’s, Meditationen oder “Flashs” die bei Ruhepausen entstehen und plötzlich da sind.

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RSS Trackback URL VB | 18. Juli 2007 (08:23)

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